Die Kinokolumne

Anja und Marcus schauen für uns jede Woche einen aktuellen Kinofilm an. In dieser Woche wagten sie sich an: Fifty Shades of Grey 2 - Gefährliche Liebe.

SWP |

Anja: "Nicht mein Film"

Auch bis jetzt kann ich den Hype vieler Frauen um Mr. Grey und dessen ungewöhnlich auffälliges Sexualleben nicht verstehen. Ich bin eben sehr prüde. Nach dem letzten Film dachte ich mir: "Jetzt schüttele doch mal deine Vorurteile ab und lies dich da mal ein." Auch um auf Teil zwei vorbereitet zu sein. Ich bin bei Teil eins bis Seite 38 gekommen, danach hat es mich gelangweilt. Für mich stand schnell fest, mich interessiert diese Spielart nicht die Bohne und man muss ja nicht jeden Trend mitmachen. Der zweite Teil war etwas spannender als der erste, es gab etwas mehr Hintergrundgeschichte. Dennoch war schnell Schluss mit Handlung. Gelangweilt bis genervt hat mich diese unheilvolle, gewollt gefährliche Stimmung, gepaart mit Erotikszenen, wo es nur ging. Marcus: "Massen-

erotik"

Die übersichtliche Auswahl im Kino hat uns und damit mich in "Fifty Shades of Grey" getrieben. Was ist anders zum ersten Teil? Das steril-stylische Grey wurde reduziert und aus dem dominant-devoten Pärchen wird fast sowas wie eine Beziehung auf sexueller Augenhöhe - naja. Was ähnelt? Ziemlich viel. Die Schauspieler harmonieren aus meiner Sicht noch immer nicht miteinander. Jamie Dornan passt für mich nicht in die Rolle des schwerreichen Grey. Dakota Johnson kommt recht unschuldig daher, kann mich aber nicht mitnehmen. Die Handlung ist belanglos und die Erotikszenen fallen der fehlenden Chemie zwischen den Protagonisten zum Opfer. Alice Schwarzer müsste bei den kreischenden Hühnern im Kino das Konzept der Emanzipation überdenken.

Anja und Marcus schauen für uns jede Woche einen aktuellen Kinofilm an. Reaktionen an uwo@swp.de

Der Film

Fifty Shades of Grey 2 -

Gefährliche Liebe

Drama - USA 2017

FSK: Freigabe ab 16

118 Minuten

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