Märchen schreibt die Zeit

Ganz schön oberflächlich kommen die großen Gefühle oft daher. Geliebt wird, wer schön und jung ist. Innere Werte? Ja gerne, aber nur, wenn auch die Optik stimmt.

CLAUDIA WOHLHÜTER |

Ganz schön oberflächlich kommen die großen Gefühle oft daher. Geliebt wird, wer schön und jung ist. Innere Werte? Ja gerne, aber nur, wenn auch die Optik stimmt. In der Neu-Verfilmung des französischen Volksmärchens "Die Schöne und das Biest" wird dieses Prinzip quasi umgekehrt. Eine hässliche Kreatur wird trotz ihres Äußeren wahrhaftig geliebt.

IM VERWUNSCHENEN SCHLOSS

Aber der Reihe nach: Die wunderschöne und noch dazu kluge und tapfere Belle (Emma Watson) und ihr etwas verschrobener Vater (Kevin Kline) leben ruhig und zufrieden in einem kleinen französischen Dorf. Das Idyll wird nur manchmal durch das Auftauchen des arroganten Belle-Verehrers Gaston (Luke Evans) gestört. Eines Tages wird Belles Vater von dem Hausherren (Dan Stevens) eines nahegelegenen, verwunschenen Schlosses gefangen genommen.

Die junge Frau macht sich auf, um ihren Vater zu befreien und wird selbst zur Gefangenen. Als sie den Schlossherren erstmals sieht, ist sie schockiert: Er hat ein abscheuliches, tierartiges Aussehen und wird daher nur das "Biest" genannt. Nach und nach aber stellt Belle fest, dass hinter der hässlichen Fassade ein sanftmütiges, herzensgutes Wesen steckt. Was sie nicht weiß: Das Biest ist ein verwunschener Prinz, der seinen Fluch nur dann loswird, wenn er jemanden dazu bringt, ihn trotz seiner Optik zu lieben Auch seine Bediensteten wie die sprechende Tasse Mrs. Potts und der Kerzenhalter Lumière versuchen alles, dass dieser märchenhafte Plan aufgeht. Belles Verehrer Gaston und andere Dorfbewohner blasen derweil zum Angriff auf das verwunschene Schloss. Aber will Belle überhaupt noch gehen?

Die Verfilmung von Regisseur Bill Condon ist garniert mit Neukompositionen der bekannten Songs aus der Disney-Adaption wie "Be our Guest".

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