Purer Überlebenskampf

Als Baby war der hochintelligente Affe Caesar (Andy Serkis) von einem jungen Wissenschaftler aus einem Versuchslabor gerettet worden. Ein Alzheimer-Medikament, das an den Affen getestet wurde, hatte die Intelligenz der Primaten gesteigert.

CLAUDIA WOHLHÜTER |

Als Baby war der hochintelligente Affe Caesar (Andy Serkis) von einem jungen Wissenschaftler aus einem Versuchslabor gerettet worden. Ein Alzheimer-Medikament, das an den Affen getestet wurde, hatte die Intelligenz der Primaten gesteigert. Über das Medikament verbreitete sich schließlich ein Virus, an dem die meisten Menschen auf der Erde starben. Caesar befreite seine Artgenossen aus Zoos und Versuchslaboren und führte sie in die Freiheit. Eigentlich könnten beide Rassen in der Zukunft friedlich koexistieren - das jedenfalls ist der Wunsch des besonnenen Caesars, der beide Welten kennengelernt hat.

DIE RACHE DER AFFEN

Allerdings setzte sich im zweiten Teil der Reihe auf beiden Seiten der Hass durch. Der Bonobo Koba zettelte einen Krieg gegen die Menschen an und wendete sich gegen Caesar. Im letzten Teil der Trilogie "Survival" eskaliert der Konflikt zwischen Menschen und Affen nun endgültig. Längst geht es nicht mehr ums Gewinnen, sondern nur noch ums Überleben. Der grausame Colonel (Woody Harrelson) führt den Kampf der Menschen gegen die Affen an und verschont auch Caesars Familie nicht. Nun wird selbst der Führer der Affen mit seiner dunklen Seite und seinen Trieben konfrontiert. Er will nur noch eines: Rache. Im Science-Fiction-Klassiker "Planet der Affen" von 1968 landet Astronaut Taylor auf dem titelgebenden Planeten, der - wie man später erfahren wird - die Erde ist. Die aktuellen Filme erzählen die Geschichte, wie es zur Herrschaft der Affen kam.

Abgesehen von den bahnbrechenden Spezialeffekten wird die Reihe von starken Charakteren, einem klugen Drehbuch und dem Hauptdarsteller getragen. "Planet der Affen: Survival" ist noch düsterer, noch ergreifender als der Vorgängerfilm und ein starkes Manifest gegen jede Art von Krieg.

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