Abtrünnige Maschinen

Vor 35 Jahren jagte der sarkastische Rick Deckard alias Harrison Ford zum Sound von "Vangelis" im düsteren, dekadenten Los Angeles Androiden.

CLAUDIA WOHLHÜTER |

Vor 35 Jahren jagte der sarkastische Rick Deckard alias Harrison Ford zum Sound von "Vangelis" im düsteren, dekadenten Los Angeles Androiden. Der mächtige Tyrell-Konzern hatte die Replikanten - künstliche Menschen, die über größere physische und geistige Kräfte als das Original verfügen - entwickelt, um ferne Planeten zu erschließen. Um die Menschheit zu schützen, wurde ihre Lebensdauer auf vier Jahre begrenzt und es wurde ihnen verboten, die Erde zu betreten.

IN DEN RUHESTAND VERSETZEN

"Blade Runner" von Ridley Scott, an dessen Ende Rick Deckard mit einer Replikantin, in die er sich verliebt hatte, abtauchte, wurde zum Kultfilm. Jetzt kommt mit "Blade Runner 2049" die Fortsetzung in die Kinos, die rund 30 Jahre nach dem ersten Teil spielt. Officer K (Ryan Gosling) soll genau wie einst Deckard abtrünnige Replikanten, die sich unerlaubt auf der Erde aufhalten, in den Ruhestand versetzen, sprich: töten. Dabei kommt er einem Geheimnis auf die Spur, das die Gesellschaft in ihren Grundfesten erschüttern könnte. Außerdem trifft er auf einen mächtigen Gegenspieler (Jared Leto). K macht sich auf die Suche nach dem verschollenen Deckard und hofft, von ihm Hilfe zu erhalten. Schließlich treffen die beiden Blade Runner aufeinander. In der Fortsetzung des Science-Fiction-Klassikers führt Denis Villeneuve ("Arrival") Regie.

ALTER SOUND IN NEUEM KLEID

Auch im neuen "Blade Runner 2049" spielt die Musik für die Atmosphäre eine tragende Rolle. Komponist Jóhann Jóhannsson hat dazu den Original-Soundtrack von "Vangelis" neu interpretiert.

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