Sieben auf einen Streich

Es ist eine düstere Zukunft, die Regisseur Tommy Wirkola in dem ungewöhnlichen Science-Fiction-Thriller "What Happened to Monday?" zeichnet.

CLAUDIA WOHLHÜTER |

Es ist eine düstere Zukunft, die Regisseur Tommy Wirkola in dem ungewöhnlichen Science-Fiction-Thriller "What Happened to Monday?" zeichnet: Die Erde hat sich in einen Polizeistaat verwandelt. Strikte, menschverachtende Regeln bestimmen das Leben. Unter anderem darf jede Familie nur ein Kind bekommen, um die dramatische Überbevölkerung zu stoppen. Die skrupellose Nicolette Cayman (Glenn Close) leitet eine Behörde, die diese Ein-Kind-Regel überwacht. Bei Verstößen gegen das Gesetz werden die Neugeborenen gefangen und eingefroren.

SIEBENLINGE KOMMEN ZUR WELT

In dieser repressiven Gesellschaft bringt eine Frau eines Tages Siebenlinge zur Welt. Die Mutter stirbt bei der Geburt. Der Großvater der Kinder (Willem Dafoe), der dem Regime sehr kritisch gegenübersteht, beschließt, die Kinder in seinem Haus zu verstecken.

Damit die Regierung nichts vom Gesetzesbruch erfährt, hat er einen gewieften Einfall: Die sieben Mädchen werden nach den Wochentagen Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag, Samstag und Sonntag (jeweils Noomi Rapace) benannt. Die Schwestern dürfen nur an dem Tag, nach dem sie benannt sind, das Haus verlassen. Für die Außenwelt sind sie also nur eine Person, die sich als Karen Settman ausgibt. Die Täuschung aufrechtzuerhalten ist gar nicht so einfach, da die Siebenlinge vom Wesen her grundverschieden sind. Eines Tages kehrt "Montag" nicht mehr zurück - die Suche nach der Schwester beginnt.

MEISTERIN DER

VERWANDLUNG

Ist das Geheimnis der Familie aufgeflogen? Im Thriller "What Happened to Monday?" stellt "Prometheus"-Star Noomi Rapace mit ihrer siebenfachen Rolle einen Rekord auf und beweist auf der Leinwand erneut ihre Wandlungsfähigkeit.

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