Musik in Szene gesetzt

Funkelnde Sterne, rotierende Formen oder verschwimmende Farbschemen: Die „Farbstoff.Visuals“ setzen Musik in Szene. Mal in Clubs, mal auf Ausstellungen oder an einer Wand.

ANNE MESSMER |
Hinter dem Projektnamen "Farbstoff.Visuals" verbergen sich Thomas, Klaus, Frank und Jenny. Die vier sehen sich in erste Linie als Freunde, dann erst als Kollegen. Seit nunmehr sechs Jahren gibt es die Ulmer "Farbstoff.Visuals" bereits. Alle haben unterschiedliche berufliche Hintergründe. Was sie aber in jedem Fall teilen, ist die Liebe zur Musik und zu visuellen Effekten.

FARBE GEHÖRT FÜR SIE ZUR MUSIK

"Im Visuellen verbinden sich die Interessen von uns allen. Wir ergänzen uns super und auch die persönliche Basis passt." Ihr Ziel: Musik durch visuelle Effekte richtig in Szene setzen. Egal, ob in Clubs, bei Firmenevents oder bei Gebäudeprojektionen. In aller Regel brauchen sie dazu nicht mehr als ihre Laptops und einige PC-Programme. "Im Normalfall müssen wir keine Kabel legen oder Beamer aufbauen", so Thomas. Musik zusammen mit visuellen Effekten wahrzunehmen, ist ein besonderes Erlebnis. Daher spricht sich das Team im Vorfeld immer mit den DJs oder Musikern ab. "Aber an sich können wir recht frei arbeiten." Das Einzige, was sie in jedem Fall brauchen, ist Dunkelheit. Sonst kommen ihre Projektionen nicht zur Geltung. Ein Highlight war die Außenprojektion an der Kulturfahrschule bei der diesjährigen Kulturnacht. "Das war geil!"

Bisher betreiben die vier das Projekt noch nebenberuflich. Doch sie könnten sich eine Ausweitung in jedem Fall vorstellen. "Es zum Hauptberuf zu machen, wäre schon schön", meint Thomas. Oft stellt es das Team vor eine große Herausforderung, die Balance zwischen dem künstlerischen Anspruch ihrer Arbeit und dem kommerziellen Erfolg zu finden. Die Kunst steht bei ihnen klar im Vordergrund. Doch gerade große Installationen sind aufwendig und teuer. Für einen speziellen Beamer werden da pro Abend schnell mal zwischen 1.000 und 1.500 Euro fällig. Geld, das die Künstler nicht ewig aus eigener Tasche zahlen können. Momentan ist das Ganze für sie eher ein Nullsummengeschäft. Daher suchen sie für ihre Events entweder Sponsoren oder arbeiten im Auftrag von Clubs oder Unternehmen. Aktuell ist das Team mit Arbeiten für einen Messestand beschäftigt. Auch im Bereich Werbung bietet sich für die "Farbstoff.Visuals" ein breites Einsatzspektrum. Denn in Zukunft geht der Trend wohl weg von der klassischen Plakatwerbung, hin zu multimedialer Werbung. Davon sind Thomas und Klaus fest überzeugt. Für sie würde das in jedem Fall neue Möglichkeiten bieten, ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen.

Info

Mehr unter www.facebook.com/farbstoff.visuals

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