Ulmer der Woche: Immer ein Bezug zur Natur

In jeder Woche stellen wir Ihnen an dieser Stelle eine Persönlichkeit aus der Region vor. Dieses Mal: Richard Hefele, Gärtnermeister für Obstbau. Seine Eltern hätten ihn auch unterstützt, wenn er Lokomotivführer geworden wäre.

LEH |

In jeder Woche stellen wir Ihnen an dieser Stelle eine Persönlichkeit aus der Region vor. Dieses Mal: Richard Hefele, Gärtnermeister für Obstbau.

Seine Eltern hätten ihn auch unterstützt, wenn er Lokomotivführer geworden wäre. Aber kaum war Richard Hefele sieben Jahre alt, begleitete er seinen Onkel auf den Ulmer Wochenmarkt. "Wer zur Schule ging, durfte mit." Von ihm übernahm er 2001 auch die seit drei Generationen in Familienbesitz befindlichen Obstplantagen in Unlingen. Mittlerweile ist es der einzige Haupterwerbsobstbaubetrieb im Landkreis Biberach. Auf einer Gesamtfläche von inzwischen circa 7,5 Hektar werden Äpfel, Birnen und Kirschen angebaut. Seine Frau Christine, mit der Richard Hefele seit fast 30 Jahren verheiratet ist und drei Kinder hat, führt den Hofladen. Viel Zeit für Hobbys wie Motorradfahren, Tischtennis und den Hund bleibt da kaum. "Aber wenn ich sehe, was ich mit der eigenen Hände Arbeit alles (er)schaffen kann, wenn alles wächst, gedeiht und Früchte trägt, ist das ein großartiger Ausgleich", sagt der knapp 51-Jährige. "Die schönste Zeit ist natürlich das Frühjahr, wenn alles in voller Blüte steht. Und es ist herrlich zu erleben, was im Laufe des Jahres daraus wird." Jeden Mittwoch und Samstag verkauft Richard Hefele im Schatten des Münsters eigene Produkte und saisonale Ware wie Erdbeeren, Pfirsiche oder auch Spargel. Am Ulmer Wochenmarkt schätzt er besonders das vielseitige und qualitativ hochwertige Angebot sowie die netten Kollegen.

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