Müllers Ulm: Sonntagfrüh in Ulm

Es ist einer dieser seltenen Sonntage, an denen man fit früh aufsteht, das Fahrrad sattelt und einfach raus ins Blaue fährt ... Jedes Mal wenn ich sonntags am frühen Morgen durch die friedliche Stadt radle, frage ich mich, warum ich das eigentlich nicht öfter mache ...

SWP |

Es ist einer dieser seltenen Sonntage, an denen man fit früh aufsteht, das Fahrrad sattelt und einfach raus ins Blaue fährt ... Jedes Mal wenn ich sonntags am frühen Morgen durch die friedliche Stadt radle, frage ich mich, warum ich das eigentlich nicht öfter mache ... So früh ist kaum jemand auf den Beinen, erst als ich zur Donau abbiege, sind erste Jogger unterwegs und einige Radfahrer, die Luft ist noch kühl und klar. Auf der Brücke mache ich einen kurzen Halt und schaue den Ruderern hinterher, die schöne Muster auf dem sonst so ruhigen Wasser hinterlassen. Am Schwal badet jemand oder macht seine Morgentoilette - man weiß es nicht so genau.

Naturbelasseneres Ufer

Am Neu-Ulmer Ufer weicht man der ersten Baustelle aus. Das Donauufer an der Europabrücke ist üppig grün und überall riecht es würzig - was ist das wohl, was so gut riecht? Eichhörnchen kreuzen meinen Weg und ich muss klar sagen, dass die Neu-Ulmer Seite der Donau in großen Teilen die deutlich schönere ist. Naturbelassener könnte man es wohl auch nennen. Am Golfplatz laufen auch schon die Ersten durchs Grün und machen ihre Abschläge und am Pfuhler See bin ich praktisch alleine. Eine sehr friedliche Atmosphäre, die einen richtig in Urlaubsstimmung versetzt. Das eiskalte Wasser des Sees weckt mich dann vollends auf. Nachdem ich eine Zeitlang aufs Wasser gestarrt habe, geht es auf den Rückweg - hier sehe ich eine Ulmer Schachtel, die am Wehr durch die Schleuse fährt - hab ich auch noch nie gesehen. Alles in allem ein wunderschöner Morgen, mal sehen, wann ich das mal wieder schaffe

Zitronen und Blumen

Die Zitrone der Woche kommt von Leserin Christine: "Vor mir fuhr eine Mutter mit ihrem Kind im Auto, das Kind auf dem Rücksitz hat einfach lustig seinen Müll zum Fenster rausgeschmissen. Das geht gar nicht, wenn die Kleinen schon anfangen, zur Vermüllung unserer Umwelt beizutragen - eine Zitrone dafür." Die Blume der Woche geht an Leute mit Courage, die zum Beispiel den Diebstahl eines Fahrrads beobachten und die Diebe das Fahrrad nicht fröhlich vom Hof tragen lassen. Sondern eingreifen und dafür sorgen, dass erstens das Fahrrad da bleibt, wo es hingehört, und zweitens die Diebe zur Rechenschaft gezogen werden.

Stefanie Müller

Redaktionsleitung

uwo@swp.de

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

Zum Schluss

Warum man mit Energiesparlampen ...

Die modernen Glühlampen sind gut für die Umwelt, weil sie Energie sparen, aber schwierig zum Entsorgen.

Energiesparlampen schonen das Klima, weil sie viel weniger Strom verbrauchen als die alten Glühbirnen. Doch wenn sie zerbrechen, ist Vorsicht angesagt – vor allem, wenn sie Quecksilber enthalten. mehr

Studie: Meiste Reiche leben in ...

Weltweit gibt es immer mehr Millionäre. Auch in Deutschland steigt die Zahl der Reichen. Das geht aus einer Studie des Beratungsunternehmens Capgemini hervor. mehr

Mückenplage droht – ...

Wo kommt sie vor? Asiatische Tigermücke (Aedes albopictus).

Deutschland droht eine Stechmückenplage. Der Grund: das feuchtwarme Wetter. Experten bitten darum, Mücken zu fangen und einzusenden. mehr