Siegertypen unterm Münster

18.000 Sportler werden am Wochenende bei den Einstein-Läufen unterwegs sein. Ganz Ulm fiebert mit.

ALEXANDER KERN |

Mehr als 1.500 Helfer, 18 Lkws und 130.115 Getränkebecher - schon diese Zahlen lassen erahnen, dass in Ulm am Wochenende ein Sportevent der Superlative auf dem Programm steht: der Einstein-Marathon. Rund 18.000 Läufer und Nachwuchssportler schnüren die Joggingschuhe und erobern am Samstag und Sonntag die Straßen. "Die Region kann stolz darauf sein, dass es hier so viele Laufbegeisterte gibt", sagt Markus Ebner, der die zum 13. Mal stattfindende Veranstaltung mitorganisiert.

POLIZEI IST

VORBEREITET

Was gibt es Neues in diesem Jahr? Der Jugendlauf mit rund 6.500 Schülern geht am selben Wochenende wie der Marathon über die Bühne. Ebenfalls neu ist eine kleine Änderung bei der Strecke. Da am Wochenende die Mineralienbörse in der Pfuhler Seehalle stattfindet, werden die Läufer dieses Jahr den Neu-Ulmer Stadtteil nicht passieren. Doch auf diesen Umstand sind Organisationsteam und Ordnungshüter bestens vorbereitet. "Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht", sagt Rainer Herrmann von der Polizei Ulm. Ansonsten bleiben die Wege wie in den Vorjahren: Sie führen entlang der Donau, durch die Neu-Ulmer Innenstadt, vorbei am Congress Centrum und enden direkt unterm Ulmer Münster. Dort hoffen die Teilnehmer des Citylaufs (10 Kilometer), des Halbmarathons (21,1 Kilometer) und des Marathons (42,2 Kilometer) gleichermaßen, dass sie die Ziellinie in einer guten Zeit überqueren.

SPORTGRÖSSEN

GEBEN SICH DIE EHRE

Die bekannteste Starterin ist Alina Reh aus Laichingen. Die 20-Jährige feierte im August die Teilnahme an der Leichtathletik-WM in London und möchte ihren Vorjahrestitel als Siegerin des Einstein-Halbmarathons verteidigen. Weitere Sportgrößen aus der Region sind ebenfalls dabei: beispielsweise Max Weber aus Obergünzburg, Silbermedaillengewinner bei den Paralympics in Rio de Janeiro 2016, der zum dritten Mal am Handbike-Halbmarathon teilnimmt.

In der Königsdisziplin Marathon gehen bei der 13. Auflage 623 Läufer an den Start. Mit dabei ist auch Christel Balser aus Burlafingen. Die 70-Jährige ist die älteste Frau im Teilnehmerfeld. Dabei hat sie erst vor vier Jahren mit dem Lauftraining begonnen. Ihre Geschichte lesen Sie auf Seite 2.

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