Müllers Ulm: Labyrinth Au

Gitter, Schilderwald und überhaupt keine Ahnung, wo es langgeht - Ulm hat ein neues Baustellen-Labyrinth: die Friedrichsau.

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Gitter, Schilderwald und überhaupt keine Ahnung, wo es langgeht - Ulm hat ein neues Baustellen-Labyrinth: die Friedrichsau.

Wer derzeit in der Ulmer Friedrichsau unterwegs ist oder durch sie hindurch zu einem bestimmten Ziel möchte, der braucht Geduld und/oder einen guten Orientierungssinn. Denn eigentlich ist alles abgesperrt. So weit das Auge reicht meterlange Gitterwände, Plastikabsperrungen, flatternde Bänder und Schilder mit Erklärungen, wie man nun von A nach B kommt. Undurchdringlich und unübersichtlich

Diese Woche wollte ich

vom SSV-Bad zum Teutonia - ich habe drei Anläufe gebraucht, weil ich jedes Mal vor einem Dickicht aus Drahtzäunen und Absperrungen landete. Am Ende bin ich einfach ums Stadion gefahren und auf der anderen Seite reingeradelt.

Was soll denn

dieser Bauzirkus?

Eine echte Mammutbaustelle ist da gerade in der Au und immer wieder ändern sich die Möglichkeiten, irgendwie durchzukommen. "Schade", denkt man sich. Die Friedrichsau ist doch so schön - was soll der ganze Bauzirkus hier ? Natürlich hat es einen Grund, dass der schönste Teil Ulms (gleich nach dem Münster) so komplett in Plastikzäune verhüllt ist. Hier wird ein Damm gebaut - Hochwasserschutz lautet das Motto

Neu-Ulm ist da ja schon richtig weit, jetzt wird Ulm nachziehen. Eine richtig gute Sache, ohne Zweifel - und es war ja nur eine Frage der Zeit, bis sich auch die Friedrichsau mit dem Baustellenwahnsinn der restlichen Stadt ansteckt. Im April soll aber schon alles fertig sein - also rechtzeitig zum Frühling kann man hoffentlich wieder hindernisfrei durch die Au radeln.

Zitronen und Blumen

Die Blume der Woche geht an das goldene Herbstwetter, das in den nächsten Tagen Ulm nochmal richtig viel Sonne bescheren soll. In ein bisschen mehr als sechs Wochen beginnt der Weihnachtsmarkt - da muss man jetzt noch so viel Sonne wie möglich tanken (wer es ganz verrückt mag, holt

sich einfach Lebkuchen

zum Sonnenbaden ...)!

Die Zitrone der Woche geht an Leute, die ihre E-Mails nicht richtig lesen und dann die Dinge fragen, die alle schon genau in der E-Mail beschrieben waren. Macht Zeit kaputt und ärgert den Schreiber, der sich die Mühe gemacht hat, das alles auf "Papier" zu bringen.

Stefanie Müller

Redaktionsleitung

uwo@swp.de

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