Im Zeitraffer in den Frühherbst

Der September im Wetterrückblick.

ALEXANDER KERN/PM |

Viele kennen ihn noch, Omas Lieblingsspruch in Sachen Kleiderordnung: "In Monaten, die ein ,R' im Namen tragen, sind kurze Hosen tabu." Es scheint, als habe der September diese These direkt zum Monatsanfang eindrucksvoll unterstützen wollen. Pünktlich zum meteorologischen Herbstbeginn (1.9.) war das angenehme Spätsommerwetter vom August passé - Temperatursturz inbegriffen.

Über drei Wochen hielt sich die Sonne häufig bedeckt und es verging kaum ein Tag ohne Regen. Am 13. und 14. fegte bereits der erste Herbststurm durch den süddeutschen Raum. "Dabei wurden in Hoßkirch (Landkreis Ravensburg) Sturmböen von bis zu 85 km/h verzeichnet", weiß Roland Roth von der Wetterwarte Süd in Bad Schussenried.

UNERWARTETE WETTERWENDE

Am 21. dann die unerwartete Wetterwende: Der von vielen herbeigesehnte, von den meisten aber längst abgeschriebene "Altweibersommer" kam. Zwar nicht mit sommerlichen Temperaturen, die Omas Spruch hätten widerlegen können, jedoch gab es zum Monatsende milde Werte um 20 Grad. Auch der Oktober wird sich offenbar gnädig zeigen: "Bevor die frostigen Nächte kommen, dürfen wir uns nochmal auf ein paar goldene Tage einstellen", prognostiziert Roth. Auch die mittelfristigen Aussichten seien verheißungsvoll. Roth: "Allerdings werden dann auch die Nebelfelder gerade in unserer Region immer dichter."

Statistische Eckdaten

- Durchschnittstemperatur:

12,3 °C (Vorjahr: 16,1)

- Gesamtsonnenscheindauer:

119,7 Stunden (Vorjahr: 206,6)

- Niederschlagssumme:

66,7 mm (Vorjahr: 62,6)

SWP

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