Das Paradies ganz nah

JONAS BLAU Die Mittelmeerinsel liegt auf der Landkarte über Sardinien und ist heute französisches Staatsgebiet. Da sie einst zu Genua gehörte, besitzt sie auch heute noch jede Menge italienisches Flair.

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JONAS BLAU

Die Mittelmeerinsel liegt auf der Landkarte über Sardinien und ist heute französisches Staatsgebiet. Da sie einst zu Genua gehörte, besitzt sie auch heute noch jede Menge italienisches Flair. Das Tolle an Korsika ist sicherlich, dass es hier weiße Strände für Sonnenhungrige, traumhaftes Meer für Wassersportler, aber auch Berge und weite Wälder gibt - so kann man in einem Urlaub vielerlei kombinieren.

Die Hauptstadt ist Ajaccio. Hier wurde Napoleon 1769 geboren. Sein Geburtshaus ist heute ein Museum und natürlich auch ein Touristenmagnet. Die Stadt bietet ihren Besuchern mondänen Charme, großzügige Boulevards und Plätze, die von zahlreichen Cafés und Restaurants gesäumt werden. Ajaccio ist außerdem ein guter Startpunkt für zahlreiche Ausflüge. Ein großartiges Ziel ist beispielsweise Bonifacio. Die Stadt im Süden der Insel liegt auf einem Hügel, der über dem Meer thront - so ist sie schon rein optisch mehr als spektakulär. Die mittelalterliche Oberstadt lädt zu einem gemütlichen Bummel ein, an der Stadtmauer kann man sich in eines der vielen bunten Straßencafés setzen, Crêpes genießen und den Blick übers Meer schweifen lassen. Wer danach noch Lust auf einen Spaziergang hat, sollte sich die "Escalier du Roi d'Aragon" anschauen, eine steil in den Felsabhang gehauene Treppe.

KALT UND KLAR:

DIE GUMPEN

Ein echtes Highlight Korsikas ist das Gumpenwandern. Gumpen sind Wasserbecken in den Bächen, die aus den bis zu 2.700 Meter hohen Bergen in Richtung Meer fließen. Bei einer Wanderung werden Bäche und Gumpen mit einbezogen - man kann über mächtige Felsen klettern, Wasserfälle runterspringen und das alles, ohne einem anderen Menschen zu begegnen - hier ist man mit der Natur alleine. Aber Achtung, es sollte ein warmer Tag sein, denn das kristallklare türkisfarbene Wasser ist zum Teil sehr kalt. Gute Schuhe sind außerdem zu empfehlen. Wer etwas Geschichte atmen will, dem sei ein Ausflug nach Corte, in die frühere Hauptstadt der Insel, ans Herz gelegt. Auf dem "Place Paoli" gibt es Cafés und Restaurants - er ist so etwas wie der Stadtmittelpunkt. Viele junge Menschen tummeln sich hier - denn in Corte ist die einzige Universität der Insel beheimatet. Alte Bürgerhäuser säumen die Straßen und in den Bäckereien werden die Spezialitäten der Insel verkauft: süße Kuchen aus mild-aromatischem Kastanienmehl sowie Canistrelli, die knusprigen Kekse der Korsen. Über dem Place Paoli liegt die Altstadt mit dem Place Gaffori und dem Place Saint-Théophile. Darüber thront die Zitadelle. Auf dem Weg nach Corte sollte man ein tolles Fotomotiv, die Genueser Brücke, nicht verpassen.

Info

Jonas Blau lebt in Ulm und geht wann er kann auf große Reise. Einmal im Monat nimmt er Sie mit auf seine Abenteuer.

Hinkommen

Die Insel Korsika erreicht man von Savona, Livorno oder Nizza per Fähre nach Bastia oder Calvi.

Am günstigsten ist die Anreise durch Bregenz und die Schweiz.

Flüge gibt es nach Ajaccio oder Bastia. Dann weiter mit dem Mietwagen.

Achtung: Die Distanzen auf Korsika klingen oft sehr kurz - die Fahrtzeit ist aber in der Regel viel länger, da man über die Berge fahren muss.

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Zum Schluss

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