Nachtaktiv: Endlich Sommer

Herrlich! Was gibt es Schöneres, als am Morgen mit einer frisch aufgebrühten Tasse Kaffee auf dem Balkon zu sitzen? Bei soviel Sonnenschein und gutem Wetter hat man anschließend einfach Lust, sich zu bewegen. Zum Glück war in der Region am Wochenende wieder einiges geboten.

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Herrlich! Was gibt es Schöneres, als am Morgen mit einer frisch aufgebrühten Tasse Kaffee auf dem Balkon zu sitzen?

Bei soviel Sonnenschein und gutem Wetter hat man anschließend einfach Lust, sich zu bewegen. Zum Glück war in der Region am Wochenende wieder einiges geboten. Bevor ich mit dem Mountainbike den SWU-Trail und ein paar ausgesuchte Strecken im Lautertal runtergeballert bin, hab' ich noch den Antikmarkt am Judenhof besucht. Nachdem es das letzte Mal mit dem breiten Lenker und den Pedalen schwierig war, sich durch die Massen zu boxen, bin ich in diesen Jahr einfach mal richtig früh hingegangen. Mit meiner genialen Idee und der Flucht vor der großen Hitze war ich natürlich nicht alleine. Nichtsdestotrotz: Zwischen und vor den Ständen herrschte eine schöne Stimmung. Einer verkaufte sogar ein paar alte Carbonfelgen fürs Rennrad. Als gut informiertes Stadtkind habe ich den Verkäufer freundlich an die zwei Jungs von Hommage-Radgestaltung im Judenhof weiterempfohlen. Die restaurieren wunderschöne alte Rennräder.

Wortspieler an der Uni

Fleißige Leser dieser Kolumne wissen ja, dass ich vor ein paar Wochen beim Treffen der Ulmer Autoren war. Dort habe ich Nikola Giese kennengelernt. Die fertig studierte Biologin ist nicht nur schreiberisch kreativ, nein, Theaterspielen tut sie auch noch. Nachdem die Ulmer Uni nur eine Improtheatergruppe hat, haben ein paar Studenten im Oktober 2015 einfach eine neue Theatergruppe gegründet. "The Shaking Speares" besteht aus 15 Aktiven, die einmal in der Woche in den Vorlesungsräumen der Uni proben. Ein gemeinsam ausgesuchtes Stück pro Jahr ist hier das Ziel. Am Donnerstag und Freitag gibt es zum Abschluss "Die Möwe" von Anton Tschechow im Studio des Roxy zu sehen. Anton Tschechow gehörte zu den ganz fleißigen Schreibern. Zwischen 1880 und 1903 verfasste er über 600 literarische Werke und gehört zu den bedeutendsten russischen Autoren. Eigentlich ist das Stück eine Komödie, die viele lustige und tragische, aber immer lebensnahe Momente zeigt. Zum Inhalt: Auf einem Landsitz im Niemandsland gehen ein paar Gäste vor lauter Langeweile aufeinander los und machen sich gegenseitig das Leben zur Hölle. Wer noch für den ersten Abend Karten möchte, sollte sich beeilen. Einlass ist um 18 Uhr. Wer Lust hat, selbst Theater in der Gruppe zu spielen, kann gerne mal vorbeischauen. Neue Mitspieler sind immer willkommen.

Info

Mehr auf facebook.com/Theshakingspeares.de

Frede Ferber

uwo@swp.de

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