Umfrage: Routine besiegt Stress

"Je älter ein Arbeitnehmer ist, desto schlechter kommt er mit dem Stress im Job zurecht, jüngere Leute sind viel belastbarer." Eine landläufige Meinung - und offenbar falsch.

PM/CW |

"Je älter ein Arbeitnehmer ist, desto schlechter kommt er mit dem Stress im Job

zurecht, jüngere Leute sind viel belastbarer." Eine landläufige Meinung - und offenbar falsch.

In einer Ipsos-Umfrage im Auftrag der Allianz gaben über alle Altersgruppen

hinweg 70 Prozent der

Befragten an, in der Arbeit mehr Stress zu haben, als

gesundheitlich gut für sie sei. Während sich aber

54 Prozent der 18- bis 35-Jährigen sorgten, in

ein Burnout zu geraten, fürchteten dies bei den Älteren von 56 bis 65 Jahren "nur" 44 Prozent. Logische Konsequenz: 56 Prozent der Jüngeren spielten bereits mit dem Gedanken, die

Arbeitszeit zu reduzieren oder den Arbeitgeber zu wechseln. Bei den Älteren trifft dies nur auf 39 Prozent zu. "Sie können im Beruf Stress oft durch Erfahrung und eine gewisse Routine kompensieren", so Ärztin und Psychotherapeutin

Nilufar Heydari.

Hilfsangebote

Gleichzeitig erwarten mehr als drei Viertel aller Beschäftigten vom Chef Unterstützung bei Überlastung.

"Arbeitgeber müssen sich darüber im Klaren sein, dass die Mitarbeiter heute stärkeren psychischen Belastungen ausgesetzt sind als noch vor 20 Jahren. Die Unsicherheiten sind größer - im Job wie im Privatleben", so Heydari. Wer dies als Chef im Hinterkopf habe, trage viel zur Gesundheit im Betrieb bei. Dabei könne er nicht den Einzelfall lösen, aber

allgemeine Hilfsangebote machen.

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